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Der Fall Reiner Fuellmich – Eine Strafanzeige, die es in sich hat

Reiner Füllmich
Was, wenn der Rechtsstaat zur Gefahr für seine Kritiker wird?

Am 26. Juli 2025 wurde ein über 150-seitiges Dokument veröffentlicht, das in seinen Ausführungen schwer wiegt: Eine umfassende Strafanzeige richtet sich gegen eine Reihe von Amtsträgern – darunter Richter, Staatsanwälte, LKA-Beamte und die Leitung der JVA Rosdorf. Die Vorwürfe: Rechtsbeugung, Freiheitsberaubung, unterlassene Hilfeleistung, Körperverletzung, Strafvereitelung im Amt, Nötigung – und mehr.

Zentraler Betroffener ist Dr. Reiner Fuellmich – international bekannter Jurist, Initiator des Corona-Ausschusses und laut Strafanzeige Opfer eines gezielt geplanten, staatlich orchestrierten Vorgehens, das ihn zum Schweigen bringen sollte.


Hintergrund: Aufklärung als Bedrohung?

Seit Juli 2020 führte Dr. Fuellmich gemeinsam mit Viviane Fischer den „Corona-Ausschuss“ – eine unabhängige Plattform zur Aufarbeitung der politischen und wissenschaftlichen Maßnahmen rund um COVID-19. Über 450 Interviews mit Experten weltweit wurden geführt, darunter Nobelpreisträger wie Prof. Luc Montagnier, ehemalige Pfizer-Führungskräfte, Pathologen, Politiker, Journalisten und Holocaust-Überlebende.

Der Ausschuss stellte systematisch die Gefährlichkeit des Virus, die Zuverlässigkeit des PCR-Tests sowie die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfungen in Frage. In den Augen vieler: Aufklärung. In den Augen des Verfassungsschutzes: „staatschutzrelevant“.

Die zentralen Vorwürfe der Strafanzeige

Die Anzeige erhebt schwerwiegende Vorwürfe – unter anderem gegen:

  • Vorsitzenden Richter Schindler (LG Göttingen)
  • Staatsanwälte John & Recha
  • LKA-Beamten Lars Roggatz
  • JVA-Leitung Dr. Jakob, Frau Luther und Mediziner Frank
  • Die sogenannten „Hafenanwälte“ Fischer, Hoffmann und Templin
  • Viviane Fischer als zentrale Informantin und (unfreiwillige?) Helferin

Die wesentlichen Vorwürfe lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Rechtswidriger Haftbefehl vom 15.03.2023

Dieser diente laut Anzeige als Grundlage für eine systematische Freiheitsberaubung, obwohl die ursprünglichen Vorwürfe juristisch nicht haltbar gewesen seien.

2. Politisch motivierte Einflussnahme durch den Verfassungsschutz

Der Staatsschutz soll gezielt versucht haben, Fuellmich „aus dem Verkehr zu ziehen“, da seine Aufklärungsarbeit eine Gefahr für das Pandemie-Narrativ gewesen sei.

3.Konstruktion falscher Anklagepunkte

Zentral war der Vorwurf, Fuellmich habe Spendengelder veruntreut. Doch die Anzeige dokumentiert, dass das betreffende Darlehen rechtmäßig, transparent und rückzahlbar gewesen sei – im Gegenteil: Man habe ihm bewusst die Rückzahlung durch Entzug der Mittel unmöglich gemacht.

4. Entführung statt Auslieferung

Am 11.10.2023 wurde Fuellmich in Mexiko festgenommen – laut Strafanzeige unter Vorspiegelung falscher Tatsachen („Passproblem“) und ohne rechtsstaatliches Verfahren. Eine Abschiebung habe es nie gegeben. Die Dokumente im Nachhinein seien widersprüchlich: Mal Abschiebung, mal Auslieferung – beides sei jedoch rechtlich unhaltbar.

5.Misshandlung in Haft

In der JVA Rosdorf soll Fuellmich systematisch isoliert, gefesselt, bedroht und psychisch gebrochen worden sein – einschließlich des Einsatzes „weißer Folter“ (u.a. Verweigerung von Besuch bei sterbender Mutter, Dauerisolation, Einschüchterung mit Waffen).

6. Ausschaltung der Verteidigung

Die Verteidiger, insbesondere Katja Wörmer, wurden laut Anzeige mit strafrechtlichen Gegenanzeigen bedroht und teilweise auch körperlich attackiert. Anträge auf Zeugenvernehmung wurden ignoriert, Verfahren verschleppt oder abrupt beendet.

Der juristische Trick: Die „geheime Absprache“

Ein besonders absurder Vorwurf, der erst später im Verfahren auftauchte: Fuellmich habe eine geheime, nie dokumentierte Treuhandabrede mit Viviane Fischer verletzt. Diese „Absprache“ sei angeblich aus einem Chat-Verlauf „konkludent“ abzuleiten. Die Darlehen, so der neue Vorwurf, seien in Wahrheit Scheinverträge gewesen – eine Rückdatierung in juristische Fiktion. Beweise? Fehlanzeige.

Ein Urteil mit politischer Schlagseite?

Am 24. April 2025 wurde Fuellmich zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt – fünf Monate davon nicht einmal angerechnet, da das Gericht ihm vorwarf, durch seine Verteidigung das Verfahren verzögert zu haben.

Vergleiche hinken – oder offenbaren den Skandal:

  • Zumwinkel (Steuerhinterziehung 2 Mio. €): 2 Jahre auf Bewährung
  • Fuellmich (Darlehen mit Rückzahlungsabsicht): 4 Jahre, mit U-Haft & Isolationshaft

 

Der vielleicht größte Justizskandal der letzten Jahre?

Die Beweislage in der Strafanzeige liest sich wie ein Thriller: Psychologische Operationen, politische Einflussnahme, Vertuschung von Justizakten, digitale Angriffe auf Verteidiger, massive Zensur – und die Zerstörung einer Person, die zu mächtig wurde, um ungestört weiter aufzuklären.

Wenn auch nur ein Bruchteil dieser Vorwürfe stimmt, sprechen wir hier nicht mehr von einem Einzelfall – sondern von einem systemischen Versagen des Rechtsstaats im Dienste einer politischen Agenda.

📎 PDF-Volltext zum Download


Schlusswort

Was in Deutschland mit Reiner Fuellmich geschieht, sollte jeden Rechtsstaatlichen aufhorchen lassen. Die Frage lautet längst nicht mehr, ob man mit ihm übereinstimmt. Sondern: Ist es in Ordnung, kritische Stimmen so auszulöschen?

Wer schweigt, macht sich mitschuldig.

1 August, 2025
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